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<pre>Selbst gegen die meist dankbarer anmutenden Gegner wurde zudem bisweilen die letzte Souveränität vermisst — so hatte sich die Glücksgöttin insbesondere gegen die Niedersachsen erst in den allerletzten Sekunden auf die eigene Seite geschlagen.  <p> Jenseits der nackten Zahlen darf man der Mannschaft aber trotzdem zugutehalten, in den vergangenen Wochen ein gutes Stück vorangekommen zu sein: Seit dem im Sommer vollzogenen Trainerwechsel haben die Auftritte von Bayer spürbar an Stringenz zugelegt.  <p>  Diesbezüglich können wir den Gästen nach reiflicher Überlegung allerdings nur einen Teilerfolg in Aussicht stellen. Qualitativ sind die Blau-Weißen zwar allemal für ein Pünktchen gut – für einen Dreier macht sich hingegen ein offensiver Neuanfang erforderlich, der sich jedoch wohl erst im Vollbesitz sämtlicher Kräfte realisieren lassen dürfte. <p> – Christian Streich ließ sich in Köln ausgesprochen gern von den Aufstehmännchen-Qualitäten seiner Mannen überraschen. <p>  – 96-Coach AndrÃ© Breitenreiter nahm auch den etwas dürftig anmutenden Zähler gegen die Geißböcke gerne mit.  </pre>


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<pre>Gegen die Schanzer muss Cheftrainer Schmidt auf Tin Jedvaj verzichten. Der 20-jährige Abwehrspieler holte sich gegen Gladbach seine fünfte Gelbe Karte ab. In den Kader zurückkehren werden hingegen Karim Bellarabi (nach Gelbsperre), Kevin Kampl und Julian Brandt (beide haben in Gladbach wegen Übelkeit gefehlt) und Roberto Hilbert (Knieprobleme).  <p> Gewinnen die Bremer auch im Breisgau, könnten sie tabellarisch einen großen Sprung nach vorne machen — im Idealfall könnten die Grün-Weißen dann von Tabellenplatz 12 lachen.  <p>  Vincenzo Grifo, der den Ausgleich zum 2:2 und damit das 500. Tor dieser Bundesliga-Saison erzielte, freute sich über den Punktgewinn: „Es war ein ganz wichtiger Punkt. Wir sind zwei Mal in Rückstand geraten und zwei Mal zurückgekommen.“ <p> Hatten unangenehme Überraschungen in der Red-Bull-Arena schon im Premieren-Bundesligajahr absoluten Seltenheitswert besessen, scheint die Konstanz in der laufenden Saison trotz der zusätzlichen Belastungen sogar noch einmal gestiegen zu sein. <p>  für Burgstaller war es der erste Liga-Treffer im Jahr 2018. Aber nicht nur das verwunderte, sondern vielmehr die technische Glanzleistung, die diesem Treffer voraus ging.  </pre> 


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<pre> Mit einer solchen Ungeheuerlichkeit war die Bundesliga letztmals vor 21 Jahren auffällig geworden. Kein Wunder, schließlich war es den Domstädtern in der Folgezeit allenfalls sporadisch vergönnt, in der höchsten deutschen Spielklasse Fuß zu fassen.  <p> Auf einen solchen warten die Sachsen seit bereits vier Spielen. Als wäre das schon nicht schlimm genug, konnten die Bullen in den letzten vier Matches bloß einen einzigen Punkt holen und zählen damit aktuell zu den formschwächsten Teams der Bundesliga.  <p>  „Die waren effektiv, das fehlt uns auch ein bisschen“. Ansonsten „war das ganze Spiel stark“. <p>  Mit immerhin drei torlosen Unentschieden tröstete sich die Eintracht im entsprechenden Zeitraum aber noch halbwegs clever über die eigene Harmlosigkeit hinweg — in der Vorsaison gingen die Teams gleich nach beiden Aufeinandertreffen ohne jeden vorzeigbaren Arbeitsnachweis auseinander. <p>  Breitenreiter wurde nach Schalke geholt, ein Engagement, das unter keinem guten Stern stand. Doch mit Hannover ist der 43-jährige wieder in Deutschlands höchste Liga zurückgekehrt und will alles daran setzen, dass der Verein auch oben bleibt.  </pre>


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<pre> Warum auch? Ein weiterer Trumpf der Geißböcke liegt schließlich darin, dass die Back up-Spieler auf Anhieb da sind, wenn sie gebraucht werden.  <p> für einen neuerlichen Fehlschlag der Frankfurter muss vor allem das Unvermögen sprechen, hochwertige Chancen in Torerfolge umzumünzen: Von der in den ersten beiden Spielen herausgearbeiteten 13 Möglichkeiten fand keine einzige den Weg ins gegnerische Tor.   <p> „Man wünscht sich immer mehr. Aber mit dem Punkt will und kann ich leben.“ <p>  Während angesichts der gegen Wolfsburg und Augsburg erlittenen Rückschläge in der Commerzbank-Arena noch überhaupt nichts gehen wollte, hatte den Adlerträgern das Reisen zuletzt erstaunlich großen Spaß gemacht.  <p> Dieses Duell verspricht gleich zum Auftakt viel Brisanz, sowohl auf dem Platz als auch auf den Tribünen.  </pre>


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<pre> Die „Königsblauen“ zeigten sich jedoch erneut von ihrer besseren Seite und arbeiten sich Stück für Stück an das Tabellenmittelfeld heran.  <p> An dessen Stelle holten die Kölner Jhon Cordoba von Mainz 05 und hoffen, dass der 24-Jährige in die Fußstapfen von Modeste schlüpfen kann. „Jhon Cordoba ist ein Zentrumsstürmer mit Tempo, Robustheit und Zug zum Tor“, hat Kölns Geschäftsführer Jörg Schmadtke hohe Erwartungen  <p>  Immerhin kann Andre Schubert nach mittlerweile neun ungeschlagenen Liga-Auftritten für sich geltend machen, besser als all seine teils äußerst namhaften Vorgänger auf der Bank der Borussen gestartet zu sein — in Rekordzeit hat der Coach die Fohlen in die Spitzengruppe zurück geführt. <p>  Da allein der Vorsprung auf die unmittelbar folgende Hertha noch immer sechs Punkte beträgt, hält sich die Gefahr eines Absturzes zwar zunächst auch weiterhin in Grenzen; nichtsdestotrotz mangelt es nicht an Problemen, die bis zum Start in die zweite Saisonhälfte bewältigt werden wollen.  <p> Dass der FSV aktuell auch dem ambitionierteren Teil der Liga regelmäßig die Zähne zeigt, muss nun naturgemäß auch die Werkself alarmieren — wenngleich der Gast zumindest in der jüngeren Vergangenheit nur selten etwas in Mainz zu befürchten hatte.  </pre>


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